Dividenden bei Trade Republic, Gratisbroker und justTrade

Kosten DividendenzahlungTrade Republic, justTrade und Gratisbroker sind Broker ohne Orderprovisionen. Kunden können somit völlig kostenlos Aktien, ETFs und Zertifikate kaufen (bzw. 1€ Fremdkostenpauschale bei Trade Republic). In diesem Artikel wollen wir uns ansehen, ob Dividendenanleger Kosten und Gebühren fürchten müssen, wenn Dividenden aus dem In- und Ausland eingenommen werden.

Wir schauen uns zuerst die Dividendenzahlungen von deutschen Aktien und später die von ausländischen Werten an. Bei Dividenden aus dem Ausland muss noch ein Währungstausch stattfinden, wenn die Dividendenzahlung nicht in Euro erfolgt. Wir zeigen, zu welchen Kursen die jeweiligen Broker die Devisenkonvertierung durchführen und vergleichen die Konditionen mit denen drei bekannter Direktbanken.


Dividendenzahlungen deutscher Aktien

Bei Deutschen Aktiengesellschaften wird am Tag der Hauptversammlung über eine Gewinnausschüttung in Form einer Dividende beraten. Der Vorstand hat den Anteilseignern der Aktiengesellschaft bereits vorab die Verwendung des Gewinns vorgeschlagen. Auf der Hauptversammlung reicht eine einfache Mehrheit, um den Vorschlag anzunehmen. Die Dividendenzahlung erfolgt bei deutschen Unternehmen am dritten Geschäftstag nach der Hauptversammlung. Die Gutschrift der Dividende auf dem Verrechnungskonto kann sich je nach Bank / Depotanbieter noch um wenige Tage nach hinten verschieben.

Die meisten Direktbanken wickeln Dividendenzahlungen von deutschen Unternehmen kostenlos für ihre Kunden ab. Dies ist bei justTrade, Trade Repblic und Gratisbroker genauso. Auf dem Verrechnungskonto wird die komplette Dividende (Dividende je Aktie x Anzahl der im Depot verwahrten Aktien) gutgeschrieben, wenn ein noch nicht ausgeschöpfter Freistellungsauftrag vorliegt (oder es "Guthaben" im allgemeinen / sonstigen Verlustverrechnungstopf gibt). Ohne einen (noch nicht ausgeschöpften) Freistellungsauftrag wird die Bank die Gutschrift noch um die zu zahlende Abgeltungssteuer mindern, die bei 25% zzgl. Solidaritätszuschlag liegt. 

>> Für Dividenenzahlungen von deutschen Aktiengesellschaften verlangen weder Trade Republic, Smartbroker noch Gratisbroker oder justTrade Gebühren von ihren Kunden. 

Dividendenzahlungen aus dem Ausland?

Wer in (Dividenden)Aktien investiert, wird sicherlich nicht nur Aktien von deutschen Unternehmen in sein Wertpapierdepot gekauft haben. Oft bieten gerade ausländische Unternehmen eine recht hohe Ausschüttung. Außerdem bieten viele ausländische Dividendetitel den Vorteil einer quartalsweisen oder sogar monatlichen Ausschüttung. Bei deutschen Aktien ist es dagegen üblich, dass die Dividende nur einmal im Jahr, nämlich einige Tage nach der Hauptversammlung an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Wer sich ein passives Einkommen durch Dividenden aufbauen möchte, streut sein Kapital sowieso am besten auf Unternehmen diverser Länder und Branchen.

>>  Weder Trade Republic, Smartbroker, Gratisbroker oder justTrade verlangen eine Gebühr für Dividendenzahlungen ausländischer Aktiengesellschaften

Wird die Dividende aus dem Ausland jedoch nicht in Euro, sondern z.B. in USD oder GBP bezahlt, muss ein Währungstausch stattfinden. Dieser Währungstausch wird je nach Anbieter zu unterschiedlichen Devisenkursen abgewickelt, was zu unterschiedlichen Kosten führen kann. Im Folgenden sehen wir uns genauer an, zu welchen Kursen die Broker Fremdwährungen in Euro tauschen und was das für den Kunden bedeutet.

Devisenkonvertierung bei Dividenden in Fremdwährungen

Bei Dividendenzahlungen, Ausschüttungen und Zinszahlungen fallen bei Trade Republic, Gratisbroker und justTrade nur dann Kosten an, wenn diese Auszahlung in einer Fremdwährung erfolgt. Direkte bzw. feste Kosten gibt es übrigens nicht, sondern nur Kosten durch vom Devisenmarkt abweichende Devisenkurse. Die Broker verlangen, genau wie die meisten anderen Banken und Broker, keine feste Gebühr für die Währungskonvertierung, sondern verdienen durch gewisse Auf- und Abschläge auf die offiziellen Kurse vom Devisenmarkt minimal. 

In der Tabelle zeigen wir die wichtigsten Konditionen der drei Broker. Darunter gehen wir je Broker genauer auf die Konditionen des Währungstausches ein und vergleichen die Konditionen auch mit einigen größeren Direktbanken.

Konditionen von Trade Republic, Smartbroker, Gratisbroker und justTrade (bei Dividendenzahlungen)

Anbieter Smartbroker Depot Gratisbroker Depot JustTrade Depot
Depotgebühr

0€

0€

0€

0€

Orderprovision

1€

ab 0€

0€

0€

Dividendenzahlung in € 0€ 0€ 0€ 0€
Dividende Fremdwährung 0€ 0€ 0€ 0€
Devisenkonvertierung

Auf- und Abschläge zu marktgerechten Devisenkursen 

Margenliste (hier)

Im Vergleich geringste Kosten / Margen

Internationale Devisenkurse zzgl. Marge.

Liste Auf- und Abschläge (hier, S.17)

Internationale Devisenkurse zzgl. Marge.

Liste Auf- und Abschläge (hier, S.6)

Internationale Devisenkurse zzgl. Marge von 0,4% (siehe PLV)
negative Zinsen

Nein

-0,5%

Nein

-0,5%

deutsche EinlagensicherungEinlagensicherung X

Automatische Steuer Abführung

Auftrag Freistellung möglich X
Handelbare Wertpapiere

7.300 Aktien

500 ETF

50.000 Derivate 

Alle an deutschen Börsenplätzen handelbaren

3.600 Aktien

300 ETFs

2.100 Fonds

60.000 Derivate 

6.500 Aktien

1.500 ETFs

500.000 Derivate

Warum eine Devisenkonvertierung bei Dividenden in Fremdwährungen?

Erhält man Zahlungen in einer Fremdwährung, z.B. durch die Dividende einer US-Aktie, so werden die ausgeschütteten USD von der Bank automatisch in EUR getauscht und dem Depot-Verrechnungskonto des Kunden gutgeschrieben. 

Muss eine Bank für einen Kunden USD in EUR tauschen, so verkauft sie die USD am Devisenmarkt (bzw. lässt das Geschäft eher über eine andere Bank oder einen speziellen Dienstleister abwickeln) gegen EUR. Am Devisenmarkt gibt es - genau wie an einer "normalen" Börse - Geld- und Briefkurse. Für den Kauf von USD ist der Kurs somit minimal höher, als wenn man USD verkaufen möchte. Die Unterschiede (Spanne) zwischen Geld- und Briefkurs sieht man am Devisenmarkt bei Währungen wie den USD üblicherweise erst an der vierten oder fünften Nachkommastelle.

Kostenfrei wäre der Währungswechsel aus Kundensicht daher, wenn ihn die Depotbank zu den zum Zeitpunkt des Tausches aktuellen und offiziellen Kursen des Devisenmarktes erledigen würde. Banken schlagen in der Regel allerdings Gebühren in Form von Margen bzw. Auf- und Abschlägen auf die Kurse auf.

Wir schauen uns im Folgenden je gratis Broker an, zu welchen Kursen die Konvertierung der Währung abgewickelt wird bzw. wie hoch die Margen ausfallen. Im Falle eines Dividendenzahlung in einer Fremdwährung wird nur "in eine Richtung" getauscht, nämlich Fremdwährung in EUR. Wir betrachten daher nur diesen Fall und nicht die Konditionen für den Tausch von EUR in eine Fremdwährung, da dies für die Zahlungen von Dividenden / Zinsen nicht relevant ist.

(Den automatischen Währungstausch kann man übrigens durch ein Konto in der jeweiligen Dividenden-Währung umgehen (dann kann man den Zeitpunkt des Währungstausches selber steuern). Ein Fremdwährungskonto wird bisher allerdings weder von Trade Republic, noch Gratisbroker oder justTrade angeboten. Nur der Smartbroker bietet kostenlose Währungskonten in USD, Türkische Lira, Britischen Pfund, Japanischen Yen, Norwegischer Krone, Kanadischer Dollar, Australischer Dollar, und Schweizer Franken an.)

Dividenden in Fremdwährung bei Trade Republic

Trade Republic bietet keine Fremdwährungskonten an. Erhält man Zahlungen in einer Fremdwährung, z.B. durch die Dividende einer US-Aktie, so werden die ausgeschütteten USD automatisch in EUR getauscht und dem Depot-Verrechnungskonto des Kunden gutgeschrieben. Währungsumrechnungen werden zum jeweils gültigen Devisenkurs ausgeführt.

Beispiel für Devisenkonvertierung unter Berücksichtigung der Marge von Trade Republic:

Trade Republic arbeitet mit unterschiedlich hohen Margen je Währung. Insgesamt werden die Margen für 35 Währungen genannt. Bei USD wird zum Beispiel eine Marge von 0,0014 genommen, was für im Vergleich mit anderen Banken sehr wenig ist. Wird eine USD Dividende in EUR getauscht und läge der offizielle Geldkurs von USD / EUR bei 0,911 (also ist 1 USD 0,911 EUR wert), so würde der Kurs durch die Marge bei 0,9096 liegen.  Aus einer Dividende über 100 USD würde somit keine Gutschrift über 91,1 € erfolgen, sondern nur 90,96 €. Dem Kunden würden somit 0,14€ im Vergleich mit einer margenfreien Devisenkonvertierung fehlen.

Wir haben die vollständige Liste der beim Währungstausch von Trade Republic verwendeten Margen in der Tabelle weiter oben verklinkt. 

Dividenden in Fremdwährung beim Gratisbroker

Der Gratisbroker bietet ebenfalls keine Währungskonten an, so dass Zahlungen in Fremdwährungen zwangsläufig in EUR getauscht werden. Gratisbroker bzw. die BaaderBank arbeitet ebenfalls mit Margen, die im PLV der Baader Bank auf Seite 6 zu finden sind. Im Gegensatz zu Trade Republic werden jedoch nur Margen für 12 Währungspaare (z.B. EUR/USD) und nicht für 35 genannt. Man erfährt zwar die Kosten für den Tausch der größeren Währungen, aber die Margen beim Währungswechsel von z.B. Polnischen Zloty (PLN) oder Mexikanischen Peso (MXN) erfährt man erst auf Anfrage bei der Baader Bank bzw. dem Gratisbroker. 

Im PLV der Baader Bank werden die Margen in Pips angegeben. Ein Pip steht dabei für eine Veränderung der vierten Nachkommastelle. 30 Pips beim Währungspaar EUR/USD bedeuten somit, dass der Devisenkurs bei der Konvertierung um 0,003 verschlechtert wird. Beim Umtausch von 100 USD in EUR würden somit Kosten von 0,30€ durch die Marge entstehen.

Die genannten Margen gelten übrigen beim Tausch von Euro in einer Fremdwährung und auch andersherum. Wir haben beim Support von Gratisbroker nachgefragt und uns dies bestätigen lassen. Übrigens kamen die Antworten auf unsere Anfragen per E-Mail jedesmal nach ca. drei Stunden, was ein recht guter Wert für einen no-fee-broker ist.

Dividenden in Fremdwährung bei justTrade

Genau wie Trade Republic und Gratisbroker bietet ebenfalls justTrade kein Währungskonto an. Dividenden und Ausschüttungen in Fremdwährungen werden somit automatisch in Euro getauscht und dem Verrechnungskonto gutgeschrieben. 

justTrade arbeitet nicht mit je nach Währung unterschiedlichen Margen, sondern verlangt pauschal 0,4% beim Währungstausch. Bei einer Dividende über 100 USD würden somit nur etwa 99,6 USD in EUR gewechselt werden. Bei einem USD / EUR Kurs von 0,911 würde ein Anleger knapp 90,74 € gutgeschrieben bekommen. Eine Marge von 0,4% ist bei großen Währungen wie z. B. USD, CHF, GBP, JPY vergleichsweise viel. Andere Banken bieten den Währungstausch zu sehr kleinen (prozentualen) Margen an. Bei "exotischeren" Währungen kann eine pauschale Marge allerdings günstig sein. 

Im Folgenden vergleichen wir die Margen der drei Anbieter etwas genauer.

Vergleich der Margen bei der Devisenkonvertierung

Für die wichtigsten Währungen stellen wir in der folgenden Tabelle die Margen der drei neo-broker gegenüber und zeigen, welcher Broker bei der Umwechslung von Fremdwährungen am günstigsten ist:

Währung Gratisbroker Depot JustTrade Depot
AUD 0,0018 0,0030 0,4%
CAD 0,0018 0,0030 0,4%
CHF 0,0014 0,0030 0,4%
DKK 0,0089 0,0200 0,4%
GBP 0,0011 0,0030 0,4%
HKD 0,0112 0,0200 0,4%
JPY 0,1536 0,003 0,4%
NOK 0,0112 0,020 0,4%
PLN 0,0050 auf Anfrage 0,4%
USD 0,0014 0,0030 0,4%

Aus der Tabelle lässt sich schnell ablesen, dass Trade Republic bei fast allen Währungen kleinere Margen nimmt, als Gratisbroker oder justTrade. Die Marge bei japanischen Yen ist bei Trade Republic allerdings deutlich schlechter als bei Gratisbroker. Mit der pauschalen Marge von 0,4% bietet justTrade in allen Fällen die schlechtesten Kurse bei der Devisenkonvertierung. 

(Uns ist bekannt, dass eine Marge in Höhe von 0,4% nicht automatisch eine Marge von 0,4 bzw. 4.000 pips ausmacht. Die Marge von justTrade ist mit pauschal 0,4% jedoch bei allen untersuchten Währungen schlechter als die von Trade Republic oder Gratisbroker. Eine genaue Umrechnung der prozentualen in eine absolute Marge habe wir nicht vorgenommen bzw. nicht in der Tabelle abgebildet. Die Werte müssten dann laufend angepasst werden, da die Währungskurse sich täglich ändern).

Die Margen von Smartbroker haben wir (noch) nicht in den Vergleich mit aufgenommen, da diese in Euro und nicht in Prozent oder der jeweiligen Währung angegeben werden. Ohne eine genaue Umrechnung lässt sich allerdings sagen, dass die Margen ok sind. Bei GBP ist die Marge sogar günstiger als die von Trade Republic. Bei den anderen Währungen sind die Aufschläge jedoch zum Teil deutlich höher.

Kosten im Vergleich mit bekannten Brokern und Direktbanken

Wir haben gezeigt, dass die gratis Broker keine Gebühren für die Gutschrift von nationalen und internationalen Dividenden verlangen und Kosten für den Kunden nur durch Margen bei der Devisenkonvertierung entstehen können. Wie stehen die drei Broker jedoch im Vergleich mit anderen Depotanbietern und Direktbanken dar? Im Folgenden erläutern wir daher kurz und knapp, welche Kosten bzw. Margen bei der Konkurrenz anfallen.

Margen bei der Devisenkonvertierung im Vergleich mit ausgewählten Direktbanken

Währung  Flatex onvista Consorsbank
AUD 0,0018 0,0120 0,0050 0,0250
CAD 0,0018 0,0070 0,0040 0,0060
CHF 0,0014 0,0040 0,0030 0,0030
DKK 0,0089 0,0200 0,0200 0,020
GBP 0,0011 0,0020 0,0025 0,0020
HKD 0,0112 0,0650 0,0250 0,1500
JPY 0,1536 0,2600 0,3500 0,3600
NOK 0,0112 0,0240 0,0300 0,0240
PLN 0,005 auf Anfrage 0,0200 auf Anfrage
USD 0,0014 0,0040 0,0050 0,0030

Die in der Tabelle genannten Margen haben wir alle am 15.04.2020 aus den Preis- und Leistungsverzeichnissen der jeweiligen Anbieter übernommen. Keine der drei weiteren Broker verlangt eine extra Gebühr für die Abwicklung der Ausschüttung oder die Devisenkonvertierung. Zumindest Flatex verlangte vor einiger Zeit noch eine Gebühr für Dividendengutschriften im Wert von über 15€. Inzwischen hat jedoch auch flatex diese Gebühr auf Dividendenzahlungen in Fremdwährungen abgeschafft.

Selbst für uns etwas verwunderlich arbeitet Trade Republic mit den kleinsten Margen bei allen in der Tabelle genannten Währungen. Unterschiedliche Abrechnungskurse können sich noch durch unterschiedliche Zeitpunkte des Währungstausches ergeben. In den PLVs der Banken lässt sich nachlesen, ob z.B. der Devisenkurs von 11.00 oder 13.00 herangezogen wird. Eventuelle Kursveränderungen sind jedoch nicht im Einflussbereich der Bank und können in beide Richtungen erfolgen. Wir haben daher in diesem Artikel nicht betrachtet, zu welchem Zeitpunkt die jeweilige Bank ihre Devisenkonvertierungen durchführt.

Bestes Depot für Dividendenjäger?

Alle getesteten Broker nehmen keine direkten Gebühren für Dividenden bzw. Ausschüttungen von Fonds und ETFs. Dabei ist es egal, ob die Dividende in Euro oder einer anderen Währung gezahlt wird. Wie wir gezeigt haben, können jedoch unterschiedlich hohe Kosten durch unterschiedliche Margen beim Währungstausch von Dividenden entstehen. Allerdings muss man auch klar sagen, dass sich die "Verluste" durch ungünstige Margen in Grenzen halten. Die Unterschiede bei den Margen sind bei jährlichen Dividendeneinnahmen von unter 1.000€ viel zu gering, als dass man sie bei der Wahl seines Brokers stark berücksichtigen sollte.

Die Margen für Devisenkonvertierungen sind bei Trade Republic am geringsten. Außerdem bietet Trade Republic deutlich mehr Aktien als z.B. Gratisbroker zum Kauf an, was für Dividendenjäger sicherlich ein nicht zu unterschätzendes Argument ist. Unser Meinung nach bietet Trade Republic sowieso das im vergleich mit Gratisbroker und justTrade beste Depot an, wenn man mit der Fremdkostenpauschale von einem Euro leben kann. Die etwas besseren Konditionen bei Dividenden und Ausschüttungen in Fremdwährungen sind ein weiterer kleinerer Vorteil, der für die Eröffnung des Trade Republic Depots spricht.

Die von Trade Republic und selbst dem Gratisbroker verwendeten Margen sind in den meisten Fällen sogar günstiger als die der untersuchten Direktbanken. Die no-fee Broker sind somit selbst beim Wechsel von Dividenden in Fremdwährungen als sehr günstig zu bezeichnen.

Die pauschale Marge von justTrade ist stets etwas ungünstiger als die von Trade Republic oder Gratisbroker. Der größte Nachteil von justTrade im Bereich der Dividenden ist jedoch die fehlende Möglichkeit einen Freistellungsauftrag hinterlegen zu können. Dividendenzahlungen müssen somit zwangsläufig versteuert werden, was deutlich teurer ist als eine eventuell ungünstige Marge beim Währungstausch.